Gewässerkunde
Schwermetalle
Schwermetalle sind Metalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium oder Kupfer, die über Abwasser, Industrie oder auch Angelblei in Gewässer gelangen können. Einige sind giftig und reichern sich in der Nahrungskette an: Raubfische, die kleinere Fische fressen, sammeln dabei oft besonders hohe Mengen an, während friedliche Fische meist geringer belastet sind 1. Allein durch verlorenes Angelblei gelangen in EU-Gewässer schätzungsweise bis zu 7.000 Tonnen Blei pro Jahr 2. Für Angler ist das wichtig, weil stark belastete Fische gesundheitsschädlich sein können und Blei deshalb zunehmend durch ungiftige Alternativen ersetzt wird.

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Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.