Angelwissen
Fischwechsel
Als Fischwechsel bezeichnet man das natürliche Hin- und Herwandern von Fischen zwischen verbundenen Gewässern, etwa wenn Fische aus einem Bach in einen See oder Fluss schwimmen können 1. Der Begriff ist vor allem rechtlich wichtig: Ein Gewässer gilt nur dann als geschlossenes (privates) Gewässer, wenn es so abgesperrt ist, dass kein Fisch ein- oder auswandern kann 2. Dazu darf zum Beispiel der Abstand von Gittern oder die Maschenweite von Netzen meist nicht größer als 2 cm sein, damit auch kleine Fische nicht durchschlüpfen 2. Für angehende Angler ist wichtig: Wo ein Fischwechsel möglich ist, handelt es sich um ein offenes Gewässer, für das in der Regel ein Fischereischein und eine Fischereierlaubnis nötig sind.

Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
Nachvollziehbar
Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.