Fischkrankheit
Kiemenkrebs
Ergasilus
Der Kiemenkrebs (Ergasilus sieboldi) ist ein kleiner parasitischer Ruderfußkrebs, der sich in den Kiemen von Süßwasserfischen festsetzt 1. Die etwa zwei Millimeter langen Weibchen verankern sich mit ihren Antennen im Kiemengewebe und ernähren sich von Blut und Gewebe des Fisches 1. Befallene Fische, besonders Schleien, Hechte und Barsche, magern bei starkem Befall stark ab, was man als Messerrücken bezeichnet 1. Beim Anheben der Kiemendeckel sind die ovalen Parasiten gut zu erkennen, und der Befall öffnet oft die Tür für weitere Infektionen durch Pilze oder Bakterien 12.
Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishgill liceAuch: gill maggot
NiederländischNederlandskieuwkreeftjeAuch: ergasilus
DänischDanskgællelusAuch: gællekrebs
NorwegischNorsk (Bokmål)gjellekrepsAuch: gjellelus
SchwedischSvenskagälkräftaAuch: gällöss
FinnischSuomikidusloinenAuch: kidusäyriäinen
FranzösischFrançaisergasileAuch: crustacé branchial
ItalienischItalianoergasiloAuch: crostaceo delle branchie
SpanischEspañolergasiloAuch: parásito branquial
KroatischHrvatskiškržni račićAuch: ergasilus
PolnischPolskiskrzelowiecAuch: ergasilus
TschechischČeštinachlopekAuch: ergasilóza
Nachvollziehbar
Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juni 2026.