Fischkrankheit

Barotrauma

Ein Barotrauma ist eine Druckverletzung, die entsteht, wenn ein Fisch zu schnell aus großer Tiefe nach oben gezogen wird. Weil der Wasserdruck nach oben hin abnimmt, dehnt sich die Schwimmblase stark aus und kann sogar aus dem Maul gedrückt werden; oft kommt es auch zu inneren Quetschungen oder Blutungen 1. Besonders betroffen sind Fische wie Barsch und Zander, die ihre Schwimmblase nicht über den Darm entlüften können 1. Wer Fische zurücksetzen will, sollte daher in höchstens etwa 10 Metern, besser nur bis 6 Metern Tiefe angeln, da geschädigte Fische sonst nach dem Zurücksetzen sterben 2.

Abbildung zu Barotrauma
Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishbarotrauma
NiederländischNederlandsbarotrauma
DänischDanskbarotraume
NorwegischNorsk (Bokmål)barotraume
SchwedischSvenskabarotrauma
FinnischSuomibarotrauma
FranzösischFrançaisbarotraumatismeAuch: barotraumatise
ItalienischItalianobarotrauma
SpanischEspañolbarotrauma
KroatischHrvatskibarotrauma
PolnischPolskibarotrauma
TschechischČeštinabarotrauma

Nachvollziehbar

Quellen

Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.

  1. 1Barsch-Alarm: Barotrauma bei Zander und Barsch
  2. 2BLINKER: Barotrauma – wie tief darf ich angeln?

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