Fischereirecht

Landesfischereiverordnung

Die Landesfischereiverordnung ist das Regelwerk, das in jedem Bundesland das Angeln in den Binnengewässern wie Seen, Flüssen und Bächen genau regelt 1. Sie legt unter anderem die Mindestmaße der Fische und die Schonzeiten fest, also Zeiträume, in denen bestimmte Arten meist während ihrer Laichzeit nicht gefangen werden dürfen 1. Weil die Fischerei in Deutschland Sache der Länder ist, hat jedes Bundesland eine eigene Verordnung, und diese können sich deutlich unterscheiden 1. Angler sollten daher beim Angeln in einem anderen Bundesland immer die dort geltende Verordnung kennen 1.

Abbildung zu Landesfischereiverordnung
Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishstate fishery regulationAuch: regional fishery ordinance
NiederländischNederlandsprovinciaal visserijreglementAuch: visserijverordening
DänischDanskregional fiskeribekendtgørelse
NorwegischNorsk (Bokmål)regional fiskeriforskrift
SchwedischSvenskaregional fiskeriförordning
FinnischSuomialueellinen kalastusasetus
FranzösischFrançaisrèglement régional de la pêcheAuch: arrêté préfectoral de pêche
ItalienischItalianoregolamento regionale sulla pesca
SpanischEspañolreglamento de pesca regionalAuch: ordenanza de pesca
KroatischHrvatskipravilnik o ribolovu
PolnischPolskiregulamin amatorskiego połowu ryb
TschechischČeštinarybářský řádAuch: prováděcí vyhláška

Nachvollziehbar

Quellen

Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.

  1. 1Anglerschmiede: Landesfischereiverordnung
  2. 2Netzangler: Fischereiverordnungen, Schonzeiten und Mindestmaße

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