Schlanker, torpedoförmiger Schwarmfisch mit stahlblauem Rücken und dunklen Wellenlinien als Markenzeichen1. Lebt im offenen Meer und zieht im Sommer in riesigen Schwärmen dicht unter der Oberfläche entlang der Küste2. Muss ständig schwimmen, um genug Sauerstoff zu bekommen — ein echter Dauerschwimmer.
Sicher erkennen
Erkennungsmerkmale
Die markierten Bereiche zeigen dir, woran du diese Fischart sicher erkennst.
Wellenlinien am RückenZwei RückenflossenKleine FlösselGegabelte Schwanzflosse
- Schlanker, torpedoförmiger Körper
- Rücken stahlblau bis grünlich
- Dunkle, wellenförmige Streifen am Rücken
- Bauchseite silbrig bis weiß, keine Streifen
- Zwei getrennte Rückenflossen
- Tief gegabelte Schwanzflosse
- Kleine einzelne Flössel vor der Schwanzflosse
Genau hinsehen
Verwechslungsgefahr
Der Stöcker hat große, gekielte Schuppen entlang der Seitenlinie und einen schwarzen Fleck am Kiemendeckel; die echte Makrele nicht.

Der Hornhecht ist sehr schlank und hat ein langes, schnabelartiges Maul; die Makrele ist spindelförmig mit normalem, kurzem Maul.
Hornhecht im LexikonSteckbrief
Lebensweise und Vorkommen
Lebensraum
Die Makrele ist ein reiner Salzwasserfisch, der im offenen Meer im Freiwasser lebt7. Im Sommer zieht sie in riesigen Schwärmen dicht unter der Wasseroberfläche und kommt dann auch küstennah vor2. Im Winter steht sie dagegen in mehreren hundert Metern Tiefe und frisst kaum2.
Verbreitung
Sie lebt im Nordatlantik von Nordamerika bis zur europäischen Küste und ist in Nordsee und Mittelmeer häufig7. In der Ostsee taucht sie nur vereinzelt auf7. Vor den deutschen Küsten erscheint sie vor allem in den warmen Sommermonaten4.
Nahrung
Die Makrele ist ein Raubfisch, der nahe der Oberfläche kleine Schwebetierchen (Plankton) und kleine Fische frisst8. Im Sommer steigt ihr Hunger stark an, und sie jagt in Gruppen die Brut von Hering, Sprotte und Sandaal8. Dabei treibt sie ihre Beute oft eng zusammen.
Fortpflanzung
Von Februar bis Mai laicht die Makrele an festen Plätzen, etwa westlich von Irland8. Sie ist ein Portionslaicher und gibt ihre Eier in mehreren Schüben ab — insgesamt bis zu 450.000 Stück8. Geschlechtsreif wird sie mit etwa drei Jahren8.
Angelwissen
Köder und Praxis
Im Sommer von Juni bis August läuft es am besten — dann stehen die Schwärme dicht unter der Oberfläche4. Fische ein Makrelenpaternoster mit Federhaken und einem Pilker als Wurfgewicht4 und führe es im oberen Drittel des Wassers, denn dort jagen die Fische ihre Beute4.
Wusstest du, dass die Makrele zu den fettreichsten Fischen überhaupt zählt? Mit 12 bis 30 Prozent Fett und reichlich Omega-3 ist sie kerngesund5. Frisch gebraten oder geräuchert schmeckt sie würzig — aber sie verdirbt schnell und gehört darum sofort auf Eis.
Auf einen Blick
Eigenschaften und Einordnung
Die sechs Werte fassen das Profil kompakt zusammen. 5 steht jeweils für eine starke Ausprägung.
Typisch 30–40 cm lang, selten über 60 cm3. Damit ein mittelgroßer, schlanker Meeresfisch.
Im Sommer in Nord- und Ostsee gut zu fangen und ein klassischer Brandungs- und Bootsfisch4. Für Süßwasserangler in Deutschland aber kein Alltag.
Als reiner Dauerschwimmer wehrt sich die Makrele lebhaft und kämpferisch am leichten Gerät4. Für ihre Größe ein überraschend zäher Gegner.
Sehr fettreiches, aromatisches Fleisch mit 12–30 % Fett und viel Omega-35. Frisch und geräuchert eine echte Delikatesse.
Keine Schonzeit, Mindestmaß 30–30 cm.
Fischereirecht
Schonzeiten und Mindestmaße
Übernommener Datenstand: 10. August 2026.
Vorschriften können sich ändern und zusätzlich vom Gewässer oder Fischereiberechtigten abhängen. Maßgeblich sind immer die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle und dein Erlaubnisschein.
| Bundesland | Mindestmaß | Schonzeit | Hinweis | Beleg |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Bayern | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Berlin | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Brandenburg | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Bremen | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Hamburg | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Hessen | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Mecklenburg-Vorpommern | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Niedersachsen | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Nordrhein-Westfalen | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Rheinland-Pfalz | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Saarland | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Sachsen | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Sachsen-Anhalt | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
| Schleswig-Holstein | 30 cm | Keine Angabe | Nur Küste Nordsee; keine Schonzeit | Quelle |
| Thüringen | Keine Angabe | Keine Angabe | – | – |
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Nachvollziehbar
Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 10. August 2026.