Fischereirecht

Uferbetretungsrecht

Das Uferbetretungsrecht erlaubt Anglern in vielen Bundesländern, das Ufer eines Gewässers zu betreten, soweit das nötig ist, um dort zu angeln 1. Es gilt aber nicht überall und nur unter Bedingungen: Das Grundstück darf nicht eingezäunt oder durch ein Verbotsschild gesperrt sein 1. Ausgenommen sind zum Beispiel Gebäude, Höfe, gewerbliche Anlagen und eingefriedete Grundstücke 1. Da die Regeln je nach Landesfischereigesetz unterschiedlich sind, sollte man sich vorab über die Vorschriften des eigenen Bundeslandes informieren 1.

Abbildung zu Uferbetretungsrecht
Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishright of bank accessAuch: right to access shores
NiederländischNederlandsoeverbetredingsrechtAuch: recht van overpad
DänischDanskbredadgangsretAuch: ret til færdsel langs bredden
NorwegischNorsk (Bokmål)strandadgangAuch: ferdselsrett
SchwedischSvenskastrandtillträdeAuch: allemansrätt vid fiske
FinnischSuomirannan kulkuoikeusAuch: jokamiehenoikeus rannalla
FranzösischFrançaisdroit de passage le long des bergesAuch: servitude de marchepied
ItalienischItalianodiritto di accesso alla rivaAuch: servitù di passaggio alla riva
SpanischEspañolderecho de acceso a la orillaAuch: servidumbre de paso
KroatischHrvatskipravo pristupa obaliAuch: pravo prolaza obalom
PolnischPolskiprawo dostępu do brzeguAuch: dostęp do linii brzegowej
TschechischČeštinaprávo na přístup k břehuAuch: přístup na břeh

Nachvollziehbar

Quellen

Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.

  1. 1Rechtslage zum Betreten von Ufergrundstücken
  2. 2§ 16 FischG - Uferbetretungsrecht, Zugang zum Gewässer

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