Gewässerkunde
nährstoffarm
oligotroph
Nährstoffarm (Fachwort: oligotroph) nennt man ein Gewässer, das nur wenige Nährstoffe wie Phosphat enthält 12. Dadurch wachsen wenig Algen und Pflanzen, das Wasser bleibt sehr klar (oft mehrere Meter Sichttiefe) und enthält viel Sauerstoff, auch in der Tiefe 1. Solche Seen wirken blau bis dunkelgrün und können nur wenige Fische ernähren, dafür leben hier oft empfindliche Arten wie Forellen, Saiblinge und Renken 12. Das Gegenteil ist ein nährstoffreiches (eutrophes) Gewässer.
Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglisholigotrophicAuch: nutrient-poor
NiederländischNederlandsoligotroofAuch: voedselarm
DänischDanskoligotrofAuch: næringsfattig
NorwegischNorsk (Bokmål)oligotrofAuch: næringsfattig
SchwedischSvenskaoligotrofAuch: näringsfattig
FinnischSuomioligotrofinenAuch: vähäravinteinen, karu
FranzösischFrançaisoligotropheAuch: pauvre en nutriments
ItalienischItalianooligotroficoAuch: povero di nutrienti
SpanischEspañololigotróficoAuch: pobre en nutrientes
KroatischHrvatskioligotrofanAuch: siromašan nutrijentima
PolnischPolskioligotroficznyAuch: ubogi w składniki odżywcze
TschechischČeštinaoligotrofníAuch: chudý na živiny
Nachvollziehbar
Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juni 2026.