Gewässerkunde
Verlandung
Verlandung ist der langsame natürliche Vorgang, bei dem ein See oder Teich über lange Zeit immer flacher wird und schließlich zu Land wird 1. Das passiert, weil Wasser- und Sumpfpflanzen wie Schilf einwachsen und weil Sand und Schlamm angeschwemmt werden und sich am Boden ablagern 1. So schrumpft die offene Wasserfläche allmählich, und am Rand entsteht eine Verlandungszone als Übergang zwischen Wasser und Land 2. Über viele Jahre kann aus einem See auf diese Weise ein Moor oder am Ende sogar Wald werden 1.

Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishsilting upAuch: terrestrialization, siltation
NiederländischNederlandsverlandingAuch: dichtgroeien
DänischDansktilgroningAuch: tilsanding
NorwegischNorsk (Bokmål)gjengroingAuch: forlanding
SchwedischSvenskaigenväxningAuch: förlandning
FinnischSuomiumpeenkasvuAuch: mataloituminen
FranzösischFrançaisatterrissementAuch: colmatage, envasement
ItalienischItalianointerramentoAuch: colmamento, interrimento
SpanischEspañolcolmataciónAuch: aterramiento
KroatischHrvatskizamuljivanjeAuch: zasipavanje
PolnischPolskizarastanieAuch: spłycanie, lądyzacja
TschechischČeštinazazemňováníAuch: zanášení, zanesení
Nachvollziehbar
Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.