Gewässerkunde

Totholz

Totholz sind abgestorbene Bäume, Äste und Wurzeln, die ins Wasser gefallen oder eingebracht worden sind. Für Fische ist es sehr wertvoll: Es bietet Verstecke vor Fressfeinden und strömungsgeschützte Ruheplätze, gerade Jungfische nutzen es gerne als Einstand 12. In kleinen Fließgewässern hängt oft mehr als die Hälfte der Fisch-Lebensräume mit Totholz zusammen 3. Deshalb gilt das Einbringen von Totholz als sinnvolle Hegemaßnahme, die Struktur und Artenvielfalt im Gewässer erhöht 2.

Abbildung zu Totholz
Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishdeadwoodAuch: woody debris, submerged wood
NiederländischNederlandsdood hout
DänischDanskdødt træAuch: dødt ved
NorwegischNorsk (Bokmål)dødvedAuch: dødt tre
SchwedischSvenskadöd vedAuch: döda träd
FinnischSuomilahopuuAuch: pohjapuu
FranzösischFrançaisbois mortAuch: débris ligneux
ItalienischItalianolegno mortoAuch: legname morto
SpanischEspañolmadera muerta
KroatischHrvatskimrtvo drvo
PolnischPolskimartwe drewno
TschechischČeštinamrtvé dřevo

Nachvollziehbar

Quellen

Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.

  1. 1iFishMan – Totes Holz für mehr Leben im Baggersee
  2. 2VSR-Gewässerschutz – Totholz
  3. 3Kanton Aargau – Totholz und Gewässer

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