Fischkrankheit
Drehkrankheit
Myxobolus cerebralis
Die Drehkrankheit ist eine Fischkrankheit, die durch den winzigen Parasiten Myxobolus cerebralis ausgelöst wird und vor allem junge Lachsfische wie Forellen und Saiblinge befällt 12. Der Parasit zerstört den Knorpel und schädigt die Nerven, dadurch drehen sich kranke Fische um die eigene Körperachse, ihre Schwanzpartie färbt sich schwarz und der Kopf verformt sich zum sogenannten Mopskopf 1. Besonders anfällig sind Jungfische bis etwa fünf Monate, weil ihr Skelett noch weich ist 1. Der Parasit braucht zwei Wirte: einen Lachsfisch und den Schlammröhrenwurm Tubifex 1.

Reise-WörterbuchDer Begriff in zwölf Sprachen
EnglischEnglishwhirling disease
NiederländischNederlandsdraaiziekte
DänischDanskdrejesyge
NorwegischNorsk (Bokmål)dreiesyke
SchwedischSvenskasnurrsjuka
FinnischSuomipyörötauti
FranzösischFrançaistournisAuch: maladie du tournis
ItalienischItalianolento-sporiasiAuch: malattia del capogiro
SpanischEspañoltorneoAuch: enfermedad del torneo
KroatischHrvatskivrtičavost
PolnischPolskikołowaciznaAuch: myksoboloza pstrągów
TschechischČeštinatočivkaAuch: myxobolóza
Nachvollziehbar
Quellen
Datenstand des Lexikon-Eintrags: 04. Juli 2026.